Karriere im Zukunftsmarkt

Nutzen für Teilnehmer

  • Öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss/Zeugnis der HWK
  • Erhöhung der Karrierechancen
  • Gewerkeübergreifende Beratungs- und Verkaufskompetenz
  • Berufsbegleitendes Konzept
  • Praxisnahe Wissensvermittlung
  • Betreuung und Wissensvermittlung durch Fachexperten

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Nutzen für Betriebe

  • Umsatzsteigerung
  • Ausbau des Geschäftsfeldes “intelligent vernetzte Gebäude”
  • Differenzierung zum Wettbewerb durch neue/zusätzliche Leistungen
  • Bindung guter Fachkräfte an das Unternehmen

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Stimmen zum Lehrgang

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Günther Ohland

1. Vorsitzender der SmartHome Initiative Deutschland e.V.

Die Qualifizierung zur „Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien“ führt äußerst strukturiert und sehr anschaulich das relevante Wissen aus den beteiligten Gewerken zur Realisierung eines intelligent vernetzten Gebäudes zusammen. Der konsequente Einsatz eines Beispielprojektes maximiert den Praxisnutzen für die Teilnehmenden.
Aus Sicht der SmartHome Initiative übernimmt der Lehrgang damit deutschlandweit eine Vorreiterrolle in der Fachkräftequalifizierung im Bereich intelligent vernetzter Gebäude.

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Marco Bakker

Geschäftsführer/Inhaber der hobaPlan GmbH & Co. KG

Für mich als Systemintegrator ist es immens wichtig eine gut vorbereitete und dokumentierte Installation zur Vernetzung der verschiedenen Systeme und Komponenten vorzufinden. Dafür sind gewerkeübergreifendes Fachwissen und die reibungslose Kommunikation zwischen allen Beteiligten unerlässlich. Die Qualifizierung zur „Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien“ vermittelt hierfür genau die richtigen Kompetenzen. Aufgrund des starken Marktwachstums für intelligente Gebäudetechnologien wird dieses Know-how zukünftig zum Erfolgsfaktor für Unternehmen und Fachkräfte.

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Roland Willrich

Leiter des Bereichs Intelligente Gebäudetechnologien im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld

Der Lehrgang bereitet nicht nur Meister sondern auch Gesellen ideal auf die Planung und Errichtung intelligenter Gebäude vor. Der Lehrgang vermittelt an vielen Praxissituationen und dem Campus Handwerk, wie die Technik in einem intelligenten Gebäude heute gewerkeübergreifend miteinander vernetzt werden muss.

Warum die Qualifizierung zur Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien?

Fachkräfte benötigen in Zukunft nicht nur mehr und mehr gewerkeübergreifendes Wissen, sondern müssen auch bei der Zusammenführung von Gebäudeautomationssystemen verstärkt die Bedarfe der Nutzer in den Mittelpunkt stellen. Hier setzt der Lehrgang zur Fachkraft IGT an.

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Nutzer von Gebäuden streben zunehmend nach Komfort und Sicherheit. Gleichzeitig fördern gesetzliche Rahmenbedingungen, wie die EnEV, die Technisierung und damit die Komplexität von Gebäuden. Die Gebäudeautomation – als verbindendes Element der Gewerke – wird zum Dreh- und Angelpunkt für die Gewerke Elektrotechnik, Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik sowie Metallbau und der Schließ- und Sicherheitstechnik.

Was kann die Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien?

Als Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien können Sie

  • funktionsbasierte Bedarfsanalysen durchführen
  • Lastenhefte für die Gebäudeautomation als Grundlage der Planung erstellen
  • die für die Funktionen benötigte Hardware ermitteln
  • die Hardware den verantwortlichen Gewerken zuordnen
  • die Kompatibilität der Komponenten prüfen
  • die normengerechte Dokumentation der Gebäudeautomation für die Systemintegration übernehmen

 

Diese Kompetenzen spielt die Fachkraft z. B. hier aus:

Berater und Experte für den Architekten/Planer: Fachkräfte in Handwerks-Unternehmen mit besonderen Kompetenzen im Bereich intelligent vernetzter Gebäude treten als Partner und Berater des Architekten oder Planers auf. So kommen sie frühzeitig ins Projekt und empfehlen sich dadurch als zuverlässiger Partner für die Ausführung.

Aktive Beratung beim Endkunden: Hier können die Fachkräfte ihr gewerkeübergreifendes Wissen anwenden, um mit der richtigen Beratung und den richtigen Argumenten den passgenauen Umfang der Gebäudeautomation für den Anwender zu definieren und dadurch zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Koordinationskompetenz auf der Baustelle: In vielen Projekten wird es vorerst weiterhin so sein, dass man vor allem während des Bauprozesses nachsteuern und geeignete Lösungen finden muss. Hier haben Unternehmen und Fachkräfte die Nase vorn, die über das notwendige gewerkeübergreifende Know how verfügen und unter den gegebenen Umständen die optimale Lösung finden können.

Die Betriebsberatung der HWK OWL unterstützt Mitgliedsbetriebe sowie Existenzgründer kostenlos die Kompetenzen der Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien in tragfähige Dienstleistungen umzusetzen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Konzept und Ablauf

Dem Lehrgang liegt ein Blended Learning-Konzept zugrunde: Jedes Modul beginnt mit einer Selbstlernphase und wird mit einer 2-tägigen Präsenzphase abgeschlossen. In der ca. 4-wöchigen Selbstlernphase erarbeiten sich die Teilnehmenden anhand eines Skriptes praxis- und problemorientiert die notwendigen Inhalte.

Ablauf Fachkraft IGT
Während der gesamten Lehrgangsdauer werden die Teilnehmenden von den Lehrkräften über die Online-Plattform begleitet und fachlich unterstützt. In der anschließenden Präsenzphase werden die Problematiken ausführlich besprochen, ergänzende Fragestellungen diskutiert und das erlernte Wissen praktisch angewendet.

Insgesamt umfasst der Lehrgang 504 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 Minuten). 360 Unterrichtseinheiten erfolgen im Rahmen des begleiteten Selbststudiums, 144 Unterrichtseinheiten umfasst der Präsenzunterricht.

Lehrgangsinhalte

Folgende Themen sind Schwerpunkte der 9 Module:

Modul 1: Allgemeine Grundlagen der Gebäudeplanung
Gesetzliche Rahmenbedingungen und Vertragsrecht, Zuständigkeiten in Bauprojekten, Gebäudetypisierung, Wirtschaftlichkeit von Gebäudeautomation, Verkaufsargumente

Modul 2: Allgemeine Grundlagen der Gebäudeautomation (GA)
Funktionsumfang von GA, Bedarfsanalyse, Erstellung von GA-Lastenheften, Funktionsplanung

Modul 3: Systeme der Gebäudeautomation
Steuerungs- und Regelungstechnik, spezifische Eigenschaften von Gebäudeautomationssystemen, Sensoren, Aktoren, Raumbediengeräte und -konzepte

Modul 4: Versorgungstechnik I
Behaglichkeit, Gebäudeheizlast, Integration von Lüftungs-, Kälte und Entwässerungsanlagen, Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen in der Trinkwasserversorgung, Barrierefreiheit und GA

Modul 5: Versorgungstechnik II
Integration von Wärmeerzeugungsanlagen, intelligente Wärmeverteilung, Regelaufgaben in der Versorgungstechnik

Modul 6: Elektroinstallationstechnik
Elektrische Energieerzeugungsanlagen und Energiespeicher in die GA integrieren, Energiemanagementsysteme, Dimensionierung von elektrischen Schaltanlagen, Blitz- und Überspannungsschutz, Beleuchtungsanlagen, Gefahrenmeldeanlagen, Anlagenmonitoring und -optimierung

Modul 7: Weitere Anlagen der Gebäudetechnik
Integration in die GA von Fenstern, Türen, Türen, Zutrittskontrollsystemen, Fluchwegsicherungssystemen, Sonnenschutz und Verschattung, Personen- und Lastenaufzüge, RWA-Anlagen, TK-Anlagen, Entertainment und Infotainment

Modul 8: Auswahl der Gebäudeautomationsysteme, Schnittstellengestaltung
Spezifische Eigenschaften von verschiedenen Kommunikationsprotokollen, Strukturierte Inbetriebnahme und Fehleranalyse, Datensicherheit, Fernzugriffsmöglichkeiten, Management- und Bedienfunktionen, Visualisierungsmöglichkeiten

Modul 9: Szenengestaltung, Dokumentation und Übergabe
Erarbeitung von nutzungsabhängigen Bedienkonzepten, Gestaltung von Schaltszenarien, Planung und Dokumentation der GA-Systeme nach VDI 3813/3814, Organisation des Projektablaufs

Informieren Sie sich über die Inhalte in der detaillierten Modulgliederung

Oder werfen Sie hier einen Blick in das Lehrgangsskript zu Modul 3, Systeme der Gebäudeautomation

Lehrkräfte

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Prof. Dr. Michael Krödel
Professor für Gebäudetechnik und -automation
Geschäftsführer

IGT – Institut für Gebäudetechnologie GmbH

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Mathias Pabst
Elektrotechniker-Meister,
Meister Installateur- und Heizungsbauerhandwerk

Kompetenzzentrum

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Henryk Vogel
Elektrotechniker-Meister

Kompetenzzentrum

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Frank Friedrich
Elektrotechniker-Meister,
staatlich geprüfter Techniker – Datenverarbeitungstechnik

AGFEO GmbH & Co. KG

Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Ralf Schneider
Senior Software Engineer, Director of Training

MBS GmbH

Zielgruppe und Zulassungsvoraussetzungen

Für die Zulassung zur Prüfung ist eine erfolgreich abgelegte Gesellenprüfung zum

  • Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik
  • Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Metallbauer/in
  • oder eine vergleichbare Ausbildung

durch Zeugnis zu belegen und eine mindestens 3-jährige Berufspraxis im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung nachzuweisen.

Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können im Rahmen einer Einzelfallprüfung zugelassen werden.

Für die Teilnahme ist der Zugang zu einem funktionstüchtigen und internetfähigen PC sowie zum Internet notwendig. Für die Bearbeitung von Aufgaben ist der Zugang zu gängigen Office-Produkten (wie z. B. Word, Excel, PowerPoint u. ä.) erforderlich.

Für alle Fragen zu Zulassungsvoraussetzungen stehen wir gerne zur Verfügung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Prüfung

Der Lehrgang schließt mit einer öffentlich-rechtlich anerkannten Prüfung ab. Die Prüfung setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

  • Theoretische Prüfung bezogen auf 5 Handlungsbereiche (HB)
  • Praktische Prüfung mit Fachgespräch

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Die theoretische Prüfung erfolgt schriftlich und überprüft das Wissen in 5 Handlungsbereichen:

  • Notwendigkeit von Gebäudeautomation und nutzungsorientierte Bedarfsplanung
  • Elektro- und Gebäudeautomationstechnik
  • Versorgungs- und Heizungstechnik
  • Schnittstellen zu weiteren Anlagen der Gebäudetechnik
  • Auswahl der Gebäudeautomationssysteme, Schnittstellengestaltung und Dokumentation

Die praktische Prüfung besteht aus

  • einer Situationsaufgabe (Teil I, max. 8 Stunden Bearbeitungszeit)
  • und einem darauf bezogenen Fachgespräch (Teil II)

Bei Fragen zur Prüfung, wenden Sie sich gerne an uns.

Kosten, Finanzierung und Förderung

Die Kosten belaufen sich auf 3.995 € für den Lehrgang (zzgl.  335,00€ Prüfungsgebühren und ca. 150,00€ für Lernmittel/Software) . Eine Ratenzahlung ist möglich. Sollten Sie daran Interesse haben, sprechen Sie uns bitte an.

 

Bildungsscheck

Mit einem Bildungsscheck können Sie einen Zuschuss zu den Weiterbildungskosten bis zu €500 erhalten. Grundsätzlich unterscheidet man beim Bildungsscheck zwischen dem betrieblichen und dem individuellen Zugang:

Betrieblicher Zugang Individueller Zugang
10 Bildungsschecks pro 2 Kalenderjahre 1 Bildungsscheck pro 1 Kalenderjahr
Betriebe mit <250 Beschäftigten Betriebe mit <250 Beschäftigten
Arbeitnehmerbrutto von max. €39.000/Jahr Max. €30.000 (€60.000) zu versteuerndes Jahreseinkommen
Ausgeschlossen sind Selbstständige und Beschäftigte im öffentlichen Dienst An- und Ungelernte, 
Beschäftigte ohne Berufsabschluss,
 Ältere ab 50 Jahren, 
beschäftigte Zugewanderte, 
befristet Beschäftigte,
 Teilzeitbeschäftigte,
 Berufsrückkehrende

Weitere Informationen zum Bildungsscheck erhalten Sie hier.
Wenn Sie wissen möchten, ob Sie einen Bildungsscheck in Anspruch nehmen können oder wenn Sie weitere Informationen benötigen, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Ansprechpartnerin für den Bildungsscheck bei der HWK OWL ist Frau Gabriele Braun: gabriele.braun@hwk-owl.de oder 0521 5608-578

 

Absetzung als Werbungskosten

Die Kosten für die Fachkraft können Sie zu 100% als Werbungskosten absetzen. In unserer Beispielrechnung sind damit Einsparungen von 1.415€ möglich:

Ohne Fortbildung zur FK IGT Mit Fortbildung zur FK IGT
Fortbildung zur FK IGT 3.995 Euro
Zu versteuerndes Einkommen 37.000 Euro 33.005 Euro
Zu zahlende Einkommenssteuer 8.199 Euro 6.784 Euro
Ersparnis 1.415 Euro

Kontakt

Adresse

HWK OWL zu Bielefeld
Kompetenzzentrum “Technisches Facilitymanagement –
Energie- und Gebäudetechnik”
Campus Handwerk 1
33613 Bielefeld

Ansprechpartner

ilka_storm-heringIlka Storm-Hering
Marketing / Netzwerkkoordination

Dipl.-Geographin /
Hochschulökonomin Marketingmanagement (FH)
Tel. 0521 / 5608-502
Fax 0521 / 5608-58502
ilka.storm-hering@hwk-owl.de

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