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Die Ausbildung im Dualen System setzt sich aus den Säulen Betriebliche Berufsausbildung und Berufsschule zusammen. Die Überbetriebliche Unterweisung - kurz ÜLU, ÜBL oder ÜBA genannt - ergänzt im Handwerk die betriebliche Ausbildung. Ziel der überbetrieblichen Unterweisung in den gemeinsamen Lehrwerkstätten des Handwerks ist es, unabhängig von den Tätigkeitsschwerpunkten einzelner Ausbildungsbetriebe eine gleichmäßig hohe Ausbildungsqualität in der von den Ausbildungsordnungen geforderten Breite zu sichern.

Die überbetriebliche Unterweisung erhöht die Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsmarktflexibilität der Auszubildenden, indem sie eine Vervollständigung und Vertiefung relevanter Ausbildungsinhalte in produktionsunabhängigen, handlungsorientierten Lernräumen ermöglicht. Gleichzeitig stützt sie qualitätssichernd die betrieblichen Ausbildungsplätze für die Jugendlichen, indem sie die kleinen und mittleren Unternehmen bei speziellen und aufwendigen Ausbildungsaufgaben unterstützt. Die überbetriebliche Unterweisung trägt somit dazu bei, die Jugendlichen in Beruf und Gesellschaft zu integrieren und sie zu flexiblen Fachkräften heranzubilden. Durch ihre Innovationsimpulse stellt die überbetriebliche Unterweisung zudem ein wirksames Instrument der Gewerbeförderung im Handwerk dar.

Die überbetrieblichen Ausbildungslehrgänge der Bildungszenten der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld werden mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie– aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages -, das Land Nordrhein-Westfalen, das Land Niedersachsen und den Europäischen Sozialfonds durchgeführt.

Die Handwerkskammer hat das Ziel, ihre Bildungsmaßnahmen in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung sowie in der beruflichen Weiterbildung auf einem hohen Niveau zu halten. Hierzu gehört u. a. auch, dass die Werkstätten in unseren Bildungszentren am Campus Handwerk und in Lemgo immer auf dem technisch aktuellsten Stand ausgestattet sind.  


Neue Ausstattung im Metallbereich

Zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW werden sechs digital vernetzte Drehmaschinen beschafft. Notwendig wird die Beschaffung zur Erneuerung der Infrastruktur durch den im Handwerk zunehmend verbreiteten Einsatz digitaler Produktions- und Fertigungsprozesse. Ergänzend zu den sechs digital vernetzten Drehmaschinen soll eine Soft- und Hardwareplattform beschafft werden. Die Soft- und Hardwareplattform ermöglicht eine komplett papierlose Fertigung.



Neue Ausstattung im Elektrobereich 

Im Zuge der Einführung der neuen Rahmenlehrpläne für den Ausbildungsberuf Elektroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sowie des neuen Berufsbildes Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration war eine zeitgemäße Erweiterung und Modernisierung der Fachraumausstattung im Bildungszentrum erforderlich. Dank der neuen Ausstattung können zentrale Unterrichtsinhalte – insbesondere in den Bereichen IT-Infrastruktur, Photovoltaiksysteme und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität – praxisnah vermittelt werden. Dies ermöglicht eine zukunftsorientierte Qualifizierung der Auszubildenden im Kontext intelligenter Gebäudetechnik. Die Investitionen werden von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gefördert.

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