Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien

Kursnummer: 17941

Kursdauer504 Stunden
Startdatum16.11.2019
Enddatum04.07.2020
Zu­lassungs­voraus­setzung­en

Für die Zulassung zur Prüfung ist eine erfolgreich abgelegte Gesellenprüfung zum/zur "Elektrotechniker/in für Energie-/Gebäudetechnik", "Anlagenmechaniker/in für Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik", "Metallbauer/in" oder eine vergleichbare Ausbildung durch Zeugnis zu belegen und eine mindestens 3-jährige Berufspraxis im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung nachzuweisen. Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können im Rahmen einer Einzelfallprüfung zugelassen werden.

Für die Teilnahme ist der Zugang zu einem funktionstüchtigen und internetfähigen PC sowie zum Internet notwendig. Für die Bearbeitung von Aufgaben ist der Zugang zu gängigen Office-Produkten (wie z.B. Word, Excel, PowerPoint u.ä.) erforderlich.
AbschlussNach bestandener Prüfung erhalten Sie das Zeugnis zur „Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien“.
Lehrgangskosten Weiterbildungslehrgang: 3995,00 €
Teilnehmermax. 16 (Es sind noch 14 freie Plätze vorhanden)
Flyeranzeigen

Ort:

Campus Handwerk 1
33613 Bielefeld

Ansprechpartner:

Vanessa Feraj
vanessa.feraj@hwk-owl.de
0521/5608-511

Ziele des Lehrgangs

Seit Jahren steigen die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden, gleichzeitig streben die Nutzer verstärkt nach Sicherheit und Komfort in den eigenen vier Wänden. Die dadurch notwendige Zusammenführung der technischen Systeme und Einrichtungen verschiedener Gewerke erfolgt über die Gebäudeautomation. Fachkräfte benötigen dafür gewerkeübergreifendes Wissen und müssen bei der Zusammenführung von Gebäudeautomationssystemen die Bedarfe der Nutzer in den Mittelpunkt stellen. Hier setzt der Lehrgang zur Fachkraft IGT an.

Als Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien können Sie...
-funktionsbasierte Bedarfsanalysen durchführen
-Lastenhefte für die Gebäudeautomation als Grundlage der Planung erstellen
-die für die Funktionen benötigte Hardware ermitteln
-die Hardware den verantwortlichen Gewerken zuordnen
-die Kompatibilität der Komponenten prüfen
-die normengerechte Dokumentation der Gebäudeautomation für die Systemintegration übernehmen

Kursinhalte

Allgemeine Grundlagen der Gebäudeplanung
Allgemeine Grundlagen der Gebäudeautomation
Grundlagen der Gebäudeautomationssysteme
Versorgungstechnik I
Versorgungstechnik II
Elektroinstallationstechnik
Weitere Anlagen der Gebäudetechnik
Auswahl der Gebäudeautomationssysteme und Schnittstellengestaltung
Szenengestaltung, Dokumentation und Übergabe

Jedes Modul beginnt mit einer Selbstlernphase, in der sich die Teilnehmenden anhand eines Skriptes die Inhalte erarbeiten. Begleitet werden sie dabei von den Lehrkräften über unsere Online-Plattform. In der jeweils anschließenden Präsenzphase (freitags/samstags) werden die Fragestellungen diskutiert und das erlernte Wissen praktisch angewendet.

Anmeldung



Widerrufsbelehrung
bei Onlineanmeldung über die Homepage

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Berufsbildungszentrum, Campus Handwerk 1, 33613 Bielefeld. Fax: 0521 5608-199 oder weiterbildung@hwk-owl.de.

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z. B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

Besondere Hinweise

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

Teilnahmebedingungen

1. Veranstalter, Rechtsträger

Diese Teilnahmebedingungen gelten für alle Bildungsmaßnahmen (Lehrgänge), die durch die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld als Veranstalter durchgeführt werden.
Grundsätzlich stehen die Bildungsmaßnahmen der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld jedem offen. Sofern für die Zulassung zur Prüfung besondere Zulassungsvoraussetzungen gelten, müssen diese erfüllt werden. Die Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme begründet nicht den Anspruch auf Prüfungszulassung.

2. Vertragsabschluss

Mit der verbindlichen Bestätigung der Anmeldung kommt der Vertrag zustande.

3. Gebühren

Die Lehrgangsgebühren/Lehrgangsentgelte werden mit Zugang des Gebührenbescheides/der Rechnung fällig.

4. Zahlungsbedingungen, Ratenzahlung

Die Einzelheiten der beantragten Ratenzahlung werden in einer individuellen Vereinbarung zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter festgelegt. Kommt es zu keiner Einigung hierüber, schuldet der Teilnehmer die Gebühr/das Entgelt gemäß Ziffer 3. Ein Anspruch auf Ratenzahlung besteht nicht.

5. Rücktritt des Teilnehmers1

Bis spätestens 14 Tage vor Lehrgangsbeginn kann der Teilnehmer durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Veranstalter zurücktreten. Für den Zeitpunkt des Rücktritts ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei dem Veranstalter maßgebend.
Vom 13. Tag vor Lehrgangsbeginn (erster Tag nach Ablauf der vorgenannten Rücktrittsfrist) bis zum Tag des Lehrgangsbeginns ist ein Rücktritt in der vorgenannten Form mit folgender Maßgabe möglich:
Der Veranstalter kann einen pauschalierten Schadensersatz in Höhe von
50% der Gebühr/des Entgeltes bei Lehrgängen mit einer Dauer bis 120 Unterrichtsstunden
30% der Gebühr/des Entgeltes bei Lehrgängen mit einer Dauer bis 240 Unterrichtsstunden
15% der Gebühr/des Entgeltes bei Lehrgängen mit einer Dauer über 240 Unterrichtsstunden
verlangen.
Kann der Teilnehmer den Nachweis erbringen, dass dem Veranstalter ein wirtschaftlicher Nachteil nicht oder wesentlich niedriger als der genannte pauschalierte Schadensersatz entstanden ist, so hat der Veranstalter nur einen Zahlungsanspruch in Höhe des nachgewiesenen wirtschaftlichen Nachteils.

6. Kündigung durch den Teilnehmer nach Lehrgangsbeginn

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Bei berufsbegleitenden Lehrgängen bzw. Teilzeitschulen ist eine Kündigung mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende möglich.
Bei Vollzeitlehrgängen bzw. Tagesschulen ist eine Kündigung mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende möglich. Die Lehrgangsgebühr/das Lehrgangsentgelt ist bis zum Ende der Kündigungsfrist anteilig zu zahlen. Kann der Teilnehmer den Nachweis erbringen, dass dem Veranstalter durch die Kündigung kein oder ein wesentlich niedrigerer wirtschaftlicher Nachteil entstanden ist, so hat der Veranstalter nur einen Zahlungsanspruch in Höhe des nachgewiesenen wirtschaftlichen Nachteils.

7. Rücktritt durch den Veranstalter

Der Veranstalter ist berechtigt, bei ungenügender Beteiligung, Ausfall eines Dozenten oder anderen zwingenden Gründen bis zum Beginn des Lehrgangs diesen abzusagen. Bereits bezahlte Gebühren/Entgelte werden erstattet; weitergehende Ansprüche des Teilnehmers, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen.

8. Computernutzung

Der Teilnehmer ist verpflichtet, die Software nur für Schulungszwecke zu nutzen, nicht zu vervielfältigen, zu ändern oder an Dritte weiterzugeben bzw. Dritten nutzbar zu machen. Genauso dürfen Zugangsdaten nicht an Dritte weitergegeben werden bzw. Dritten nutzbar gemacht werden. Des Weiteren ist der Teilnehmer nicht berechtigt, Konfigurationen an Hard- und Software sowie Installationen fremder Software und externer Daten ohne Zustimmung des Dozenten durchzuführen. Urheberrechte sind zu beachten.
In den schriftlichen Informationen zu dem angebotenen Lehrgang, die diesem Vertrag zugrunde liegen, erhalten die Teilnehmenden einen Hinweis auf die Notwendigkeit des Einsatzes einer von ihnen zu stellenden Hard und Software. Die Bereitstellung dieser technischen Arbeitsmittel durch die Teilnehmenden ist verpflichtend und Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang.

9. Internetnutzung

Der Teilnehmer darf den Internetzugang der Schulungscomputer nicht für schulungsfremde Zwecke nutzen. Schulungsfremde Zwecke sind insbesondere das Aufrufen oder Downloaden von Seiten mit z.B. pornografischen, politisch radikalen, gewaltverherrlichenden oder volksverhetzenden Inhalten. Ferner dürfen keine Uploads durchgeführt werden.

10. Hausordnung / Gästehausordnung

Der Teilnehmer hat die Hausordnung und ggf. die Gästehausordnung zu befolgen.

11. Ausschluss von Lehrgängen

Der Veranstalter kann den Teilnehmer, der die jeweilige Lehrgangsgebühr/das jeweilige Lehrgangsentgelt oder die entsprechende Rate nicht bezahlt hat, von der weiteren Teilnahme durch Kündigung des Vertrages ausschließen. Ebenso kann der Veranstalter in den Fällen verfahren, in denen der Teilnehmer die Vorschriften der Computer- und Internetnutzung (Ziffer 8 u. 9) sowie die Hausordnung (Ziffer 10) nicht beachtet oder die Durchführung des Lehrgangs gefährdet. Der Teilnehmer hat einen ggf. zu verantwortenden Schaden zu ersetzen. Die Pflicht zur Entrichtung der gesamten Lehrgangsgebühr/des gesamten Lehrgangsentgeltes bleibt in diesem Fall bestehen.

12. Haftung

Bei Diebstahl oder Beschädigung des Eigentums eines Teilnehmers während des Aufenthaltes am Lehrgangsort haftet der Veranstalter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

13. Sonstiges

Im Falle der Unwirksamkeit einzelner Klauseln der vorstehenden Allgemeinen Teilnahmebedingungen bleibt die Wirksamkeit der anderen Bestimmungen unberührt. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.


1 Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung, wie z. B. Teilnehmer/Innen, verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter.
Stand 07.02.2017


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